US-Regierung verklagt Fiat Chrysler wegen Abgas-Vorwürfen

31. Mai 2017 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales

Erst Volkswagen, nun Fiat Chrysler: Die US-Regierung hat einen zweiten Großkonzern der Autoindustrie wegen angeblichen Abgas-Betrugs verklagt. Fiat Chrysler soll in rund 104.000 Dieselwagen illegale Software zur Abgaskontrolle installiert haben. Die EPA hatte bereits im Januar mitgeteilt, dass sie nach dem Skandal bei Volkswagen auch Fiat Chrysler wegen geschönter Abgaswerte im Visier habe. Dieser Manipulationsverdacht habe sich jetzt bestätigt. Der Konzern prüfe nun die Klageschrift und beabsichtige, sich energisch zu verteidigen. Die Aktie von Fiat Chrysler geriet an der New Yorker Börse unter Druck und verlor gut vier Prozent aus dem Handel. Die Anschuldigung gegen Fiat Chrysler ähneln der von VW. Die Umweltschützer begrüßen das konsequente Vorgehen der Regierung. Der Konzern hat inzwischen Kosten in Höhe von 22,6 Milliarden Euro für Vergleiche in Nordamerika verbucht.

 

Von Fabian

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