Umweltbundesamt: Bürger sollen bis Ostern „Autofasten“

1. März 2017 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales

Angesichts der hohen Luftverschmutzung appellieren das Umweltbundesamt und Klimaschützer an alle Autofahrer, während der Fastenzeit ihren Wagen bewusst stehen zu lassen. Das freiwillige „Autofasten“ soll dann von Aschermittwoch bis Ostern gehen und dazu motivieren auch dauerhaft Bus oder Bahn zu benutzen. Und das der Umwelt zuliebe. Für alle „Autofaster“ sollen dann Sonderrabatte gewährt werden, um neue Kunden anzulocken, sagte Katrin Dziekan vom Umweltbundesamt. Auch Barbara Hendricks (SPD) die Umweltministerin unterstützt die Aktion. Für sie geht es nicht darum, das Autofahren komplett zu verbieten, sondern um mindestens in der Fastenzeit auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Drei von vier Haushalten hierzulande haben mindestens ein Auto und bundesweit gibt es rund 45 Millionen Fahrzeuge. Ende Januar hatte das Umweltbundesamt mitgeteilt, dass auch 2016 die Luft in deutschen Städten zu stark mit Stickstoffdioxid belastet war. Schuld daran sind vor alledem alte Diesel-Autos. Für Ozon und Feinstaub werden weiter die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Werte deutlich überschritten.

 

Von Fabian

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