Teenager starben an Kohlenmonoxid-Vergiftung in Gartenlaube

8. Februar 2017 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, News

Die Todesursache steht nach dem Tod von sechs Jugendlichen in einer Gartenlaube im unterfränkischen Arnstein fest. Ein Sprecher der Polizei in Würzburg sagte, dass alle sechs an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sind. Am Samstagabend hatten die jungen Leute zwischen 18 und 19 Jahren eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Am Sonntagmorgen hatte einer der Väter die Leichen seiner beiden Kinder und vier weiteren Gästen in dem Häuschen gefunden. Er machte sich sorgen, da er nach dieser Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte. Die Jugendlichen feierten in einer abgelegenen Gartenlaube. Nach den Ermittlungen zufolge, gab es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Doch sie bestätigten, dass die jungen Leute mit einen Holzofen geheizt hatten. „Die Ursache für den Austritt des giftigen Gases ist weiterhin Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen“, hieß es nun in einer gemeinsamen Mitteilung des Polizeipräsidium Unterfrankens und der Staatsanwaltschaft Würzburg. Dabei seien Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes mit einbezogen. Das 8000-Einwohner-Städtchen versucht derweil, mit dem tragischen Vorfall fertig zu werden. Angehörige und Freunde gedachten am Montagabend in einer ökumenischen Trauerstunde in einer Stadtkirche der Opfer. Es gab anschließend Raum für Gespräche mit Seelsorgern in einer benachbarten Grundschule. Die Medien waren gebeten worden, sich von der Veranstaltung fernzuhalten.

 

Von Michelle

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