Neue Einigung im Streit um Skilift am Bungsberg

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, Umwelt

Auf dem 167 Meter Hohen Bungsberg steht dem Skivergnügen nur noch der fehlende Schnee im Wege. Nach zahlreichen Querelen haben sich die Grundstückseigentümer und der Zweckverband Bungsberg am Montag auf die Modalitäten geeinigt, unter denen Deutschlands nördlichster Skilift betrieben werden kann. Das teilte der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen mit, der in dem Streit vermittelt hatte. Danach erhalten alle Grundstückseigentümer eine Entschädigung in Höhe von 1800 Euro im Jahr. Dafür darf nicht nur ein kleiner Schlepplift betrieben werden, sondern es darf auch auf dem Gelände ein kleiner Kiosk betrieben werden. Die Zukunft von Deutschlands nördlichstem Skigebiet hatte Ende vorigen Jahres erneut auf der Kippe gestanden. Zwar hatten sich der Zweckverband und die Eigentümer der Wiesen im September grundsätzlich darauf geeinigt, dass der Zweckverband das Gelände jeden Winter zwischen dem 1. November und dem 31. März pachtet, doch dann seien neue Forderungen aufgetaucht, sagte Carstensen, der auch bereits im September vermittelt hatte. Er sei dann aber sicher, dass die Probleme geklärt seien. Die Möglichkeit für einen Skilift am Bungsberg  ist wieder gegeben.

 

Von Nico

Schreibe einen Kommentar