Erdbeben in Italien: Mehr als 1100 Nachbeben

2. November 2016 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, News

Seit dem Erdbeben am Sonntag in Italien, welcher das stärkste Erdbeben seit 36 Jahren war, haben mehr als 1100 Nachbeben die ohnehin schon verwüstete Region erschüttert. Etwa 20 dieser Nachbeben hatten eine Stärke von über 4, teilte die nationale Erdbebenwarte INGV mit. Das kräftigste Nachbeben hatte am Dienstag eine Stärke von 4,8 und richtete weitere Schäden an. Bei einem Besuch in der Region versprach Ministerpräsident Matteo Renzi Hilfe: „Es gibt keinen Zauberstab, aber wir schaffen das, auch wenn es viel Zeit braucht. Renzi versprach den Zehntausenden Obdachlosen einen kompletten Wiederaufbau. „Was immer für das Erdbeben benötigt wird, werden wir auf den Tisch bringen“, sagte er am Montag nach einer Kabinettssitzung. Die Obdachlosen kamen in Hotels und Notunterkünften in der Umgebung unter. Auch in einem Zug kamen Hunderte unter. Viele übernachteten in Autos, da sie ihre Heimat nicht verlassen wollten. Manche Bauern wollten nicht weg, da sie auf ihre Tiere aufpassen wollten. Die Behörde verkündete, dass mehr als 22.000 Menschen in den Lagern des Zivilschutzes versorgt wurden. Allerdings wird die Zahl der Obdachlosen weit höher geschätzt. In den Marken wird von mindestens 25.000 ausgegangen, in Umbrien von mehr als 5.000. Das Beben hat selbst in der Hauptstadt Rom Schäden angerichtet. Tote gab es nicht.

 

Von Dion

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