Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn in der WWS

9. März 2016 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, Freizeit, Leitartikel, Lokales, Medien, News, Schule

Aufgrund der politischen Klassenfahrten der 10a, 10b und der 9e war die Bundestagabgeordnete der SPD aus dem Wahlkreis Ostholstein Bettina Hagedorn bei uns zu Besuch, um über ihre Arbeit im Bundestag zu erzählen und unsere Fragen zu beantworten.

Zur Person:

Frau Hagedorn beim Erklären ihrer Arbeit

Name: Bettina Hagedorn

Beruf: Politikerin bei der SPD/gelernte Goldschmiedin

Geboren: 26. Dezember 1955 in Kiel

Schulbildung: 1974 Abitur, begonnenes Studium der Sonderpädagogik bis 1976

Geschichte: seit 1983 Mitglied der SPD, 1986-2003 Gemeindevertretung Kasseedorf, und 1997-2003 Bürgermeisterin, ab 2002 Mitglied des Bundestages.

Aufgaben im Bundestag:

Im 17. Bundestag nahm sie unter anderem die Funktion als Stellvertretende Sprecherin der SPD-Arbeitsgruppe Haushalt, und als Hauptberichterstatterin im Haushaltsausschuss wahr.

Im 18. Bundestag nimmt sie die Funktionen als Stellvertretende Sprecherin der SPD-Haushaltsgruppe, als Berichterstatterin im Haushaltsausschuss und als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss wahr.

 

 

Während der zwei Stunden, in denen sie bei uns war, hat sie uns erst viel über ihr Leben als Politikerin erzählt, unter anderem auch, dass sie nie geplant hatte, in den Bundestag zu kommen, sondern eigentlich weiterhin als Goldschmiedin arbeiten wollte. Eine weitere interessante Sache, die sie uns erzählt hat, ist, dass sie 60-80 Stunden in der Woche arbeitet und dass es Sitzungen gibt, die deutlich länger als 10h gehen. Auch Fragen zu aktuellen Themen wie die Flüchtlingskrise konnte sie uns sehr gut beantworten, wodurch wir zum Beispiel erfahren haben, dass es allein in Schleswig-Holstein mehr Flüchtlinge als in ganz Frankreich gibt, vor allem auch, weil es bei uns so viele alte Kasernen gibt, die zu Flüchtlingslagern umgebaut wurden.

 

Was uns positiv aufgefallen ist, ist, dass sie bei uns jungen Leuten nicht direkt für die SPD geworben hat, sondern für die Demokratie. Dabei hat sie außerdem darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist zu wählen, denn so kann man z.B. einen Wechsel der Politik herbeiführen, wenn man mit der aktuellen Politik unzufrieden ist, oder zumindest dafür sorgen, dass Parteien, denen man negativ gegenübersteht, weniger Prozent der Stimmen bekommen.

 

 

Von Lennart, Jan-Eric und Benjamin

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