Verschärfung der Asylgesetze in Dänemark

27. Januar 2016 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, News

Das dänische Parlament hat am Dienstag, den 26.01.15, eine deutliche Verschärfung der Asylgesetze genehmigt. Die Änderungen besagen, dass Flüchtlinge maximal Bargeld und Schmuck im Wert von 1340€ bei sich tragen dürfen, alles, was darüber hinausgeht, wird eingezogen. Außerdem dürfen Familienmitglieder, die in ihrer Heimat nicht persönlich bedroht sind, erst nach drei Jahren ihren Verwandten in Dänemark hinterherziehen und müssen die Reisekosten selbst bezahlen. Eine weitere Maßnahme ist, dass Flüchtlinge, die wegen ihrer Nationalität oder Religion verfolgt werden, nur noch zwei statt fünf Jahre in Dänemark Zuflucht suchen dürfen und wenn sie dauerhaft bleiben wollen, müssen sie pro Person 500€ zahlen, in den letzten drei Jahren zweieinhalb Jahre gearbeitet haben und Dänisch-Kenntnisse besitzen. Alle diese Verschärfungen der Gesetze haben das Ziel, die Flüchtlinge abzuschrecken, damit weniger nach Dänemark kommen. Zurzeit haben ca. 21000 Flüchtlinge in Dänemark einen Asylantrag gestellt, im Vergleich zur Bevölkerung sind das deutlich weniger als z.B. in Deutschland oder Schweden.

 

Von Lennart

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