Eltern sollten ihren Kindern den Traumberuf nicht ausreden

13. Januar 2016 | Von | Kategorie: Arbeit & Soziales, Schule

Die Vorstellung darüber, welcher Ausbildungsberuf der richtige ist, geht zwischen Jugendlichen und ihren Eltern häufig auseinander. Eltern sind jedoch gut beraten, ihre Kinder ernst zu nehmen.

 

Wer im Sommer die Schule verlässt und noch keinen Ausbildungsplatz hat, muss sich bald für einen Beruf entscheiden. Häufig führt dies, da Jugendliche und Eltern sich nicht immer einig sind, zu einer Diskussion, welcher Beruf denn der richtige ist. Eltern sind schnell dabei, ihrem Kind den Berufswunsch auszureden, wenn sie ihn für unrealistisch halten. Jürgen Wursthorn von der Bundesarbeitsagentur sagt jedoch, dass dies in vielen Fällen eine Trotzreaktion provoziert. ,,Jugendliche bestärkt das häufig nur, den Beruf weiterzuverfolgen.“

Er empfiehlt folgendermaßen vorzugehen:

 

Analyse machen

 

Eltern sollen gemeinsam mit den Kindern recherchieren: Wie ist die Situation am Arbeitsmarkt? Welche Chancen gibt es in dem Bereich? Wo kann man das lernen? Ist der Berufswunsch wirklich so unrealistisch, wie Eltern zunächst vermuten?

 

Praktikum machen

 

Bei einem Praktikum können Sohn oder Tochter die eigenen Vorstellungen von einem Beruf überprüfen.

Möglicherweise ist der Traumberuf in Realität gar nicht so toll wie vorgestellt.

 

Entscheidung akzeptieren

 

Hält der Jugendliche auch danach noch am Traumberuf fest, bleibt nur, die Entscheidung zu akzeptieren. Es bringe nichts, das Kind zu einer Ausbildung zu überreden, zu der es keine Lust hat. Die Gefahr, dass dann abgebrochen wird, sei sehr groß.

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