Afroamerikaner von Polizei getötet

6. Mai 2015 | Von | Kategorie: Medien

Am 12.04. wurde der 25-jährige Freddy Gray bei seiner Freundin in Baltimore (Maryland,USA) festgenommen. Während der Festnahme wurde er demnach so schwer verletzt, dass er ins Koma fiel. Offenbar wurde er auf den Boden gelegt und ihm wurden Handschellen angelegt. Ein Polizist trat ihm dabei wohl so heftig auf den Rücken, dass seine Wirbelsäule mehrfach brach. Er fiel sofort ins Koma und war klinisch tot. Er konnte allerdings von den Ärzten wiederbelebt werden und wurde am folgenden Tag operiert. Nach der Operation lag bis Sonntag, dem 19.04 erneut im Koma und starb dann an den Verletztungen seiner Festnahme, so die Krankenhaussprecherin des “Johns Hopkins Hospital”.

 

 

Zu dem Grund der Festname hat sich die Polizei noch nicht geäußert, so die örtliche Zeitung “Baltimore Sun”. Der Anwalt der Familie Gray sagte, Freddy habe keine Straftat begannen und habe auch nichts unrechtes getan.

Außerdem erläuterte der Anwalt, nur weil er “ein rennender schwarzer Mann war”, sei es kein Grund ihm das Genick zu brechen. Natürlich schaut jetzt wieder die ganze Welt auf Baltimore und der Ruf der amerikanischen Polizei gerät immer mehr in die Kritik.

Freddy wurde am Montag, dem 27.04. beerdigt. Eigentlich waren für diesen Tag keine Proteste geplant, denn es sollte ein Tag der Trauer werden, doch am Nachmittag bereits attackierten Jugendliche Schüler im Nordwesten der Stadt Polizisten. Die Wut der Schüler teilten auch andere Mitbürger in der ganzen Stadt und demonstrierten ebenfalls unfriedlich. Es gab mehrere Brände und es roch in der ganzen Stadt nach verbranntem Plastik, so eine Passantin.

Von Luca und Nils

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