Die Münchner Sicherheitskonferenz

11. Februar 2015 | Von | Kategorie: News

Die Münchner Sicherheitskonferenz fand am 9. Februar in München statt.

Dabei trafen sich Vertreter der verschiedensten Länder um mehrere Themen zu besprechen, die beiden Hauptthemen in der Sicherheitskonferenz allerdings waren

zuerst die Krim-Krise und ob vermeintliche Waffenlieferungen aus dem Westen an die Ukraine denn sinnvoll bzw. zielführend sind.

Aus diesem Grund trafen sich Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Hollande mit dem ukrainischen Präsident Poroschenko,um über jene Waffenlieferungen und vor allem über die Einhaltung des Friedensabkommen von Minsk,ein Abkommen das im September letzten Jahres abgeschlossen wurde,welches in den letzten Monaten weder von den pro-russischen Separatisten,noch von der ukrainischen Armee eingehalten wurde.

Nach ihrem Aufenthalt in Kiew reisen Merkel und Hollande,zusammen mit dem amerikanischen Außenminister Kerry,nach Russland um weitere Vermittlungsgespräche

zu führen.

Diese sind bitter nötig,da auch wenn Russland jede Beteiligung dementiert,die geplante Mobilmachung von 100.000 Menschen durch pro-russische Separatisten ohne russische Hilfe kaum möglich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das andere große Thema der Sicherheitskonferenz war das iranische Atomprogramm.

Laut dem Auswärtigen Amt bestehen schon seit dem Jahr 2002 ernsthafte Zweifel an dem friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramm.

Schon seit der Entstehung des Programms wurden die Vorgaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) missachtet oder ignoriert.

Und auch wenn die iranische Regierung weiterhin abstreitet,dass das iranische Atomprogramm einen militärischen Nutzen hat,bleibt der Verdacht bestehen.

Es wird vor allem von den USA verlangt,dass Daten über das Atomprogramm freigegeben werden und offizielle Prüfer den Stand des Atomprogramms und die Möglichkeiten bewerten und offenlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz Kowallik

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