Der jordanische Pilot Maas al-Kassasbeh wurde lebendig verbrannt

4. Februar 2015 | Von | Kategorie: News

Al-Kassasbeh wird in einen riesigen Käfig geführt, der direkt vor einer weißen Mauer aus Ziegelsteinen steht. Sie übergießen ihn mit Benzin, er hält den Kopf gesenkt.

 

Dann geschieht das Unfassbare: Einer der Terroristen nimmt eine Flackel, zündet eine Benzinspur an. Die Flamme bewegt sich auf den Käfig zu …

 

Der Pilot al-Kassasbeh verbrennt bei lebendigem Leibe, windet sich, geht auf die Knie, schreit laut vor Schmerz!

 

Jetzt kursiert im Internet die Vermutung: War der Mord an Moath al-Kassasbeh (26) Rache für die ISIS-Frauen?

Syrische Anti-ISIS-Aktivisten der Gruppe „Raqqa is being slaughtered silently“ haben bei Twitter Luftaufnahmen veröffentlicht, die belegen sollen, dass der jordanische Pilot an der Stelle verbrannt wurde, an der die erste weibliche ISIS-Einheit, die so genannten Khansa’a-Brigaden, stationiert ist.

 

Der jordanische Pilot war im Dezember nach dem Abschuss seines F-16-Kampfflugzeugs über dem nordsyrischen Al-Rakka abgestürzt und von den IS-Dschihadisten gefangen genommen worden. Der 26 Jahre alte Oberleutnant war der erste Soldat der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz, der in die Hände der Extremisten gefallen war.

Jordanische Armee schwört Rache

„Dies ist das erste Mal, dass die Gruppe eine Geisel verbrannt hat, die große Beachtung in den Medien gefunden hat“, stellte das auf Terrorismus spezialisierte Intel Center aus Alexandria bei Washington fest. „Dies zeigt, dass die Gruppe fortlaufend ihre Methoden weiterentwickelt, um die größte Publicity zu erzielen.“

Das jordanische Militär hat der Terrormiliz IS unterdessen Rache geschworen. „Das Blut des Märtyrers wird nicht umsonst geflossen sein“, sagte ein Armeesprecher in einer Ansprache im jordanischen Fernsehen am Dienstag. „Unsere Rache wird das Ausmaß des Schmerzes haben, der allen Jordaniern zugefügt wurde.“ Die Armee habe alle Mühen auf sich genommen, al-Kasaesbeh frei zu bekommen von den „Kräften der Dunkelheit und des Bösen“.

 

Von Jan

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